Maciej Fraçkiewicz | Akkordeon

gwk 132

WAM-IATIONEN.MOZART

Maciej Fraçkiewicz | Akkordeon

Łukasz Długosz | Flöte
Sebastian Aleksandrowicz | Oboe
Katarzyna Budnik-Gałazka | Viola
Marcin Zdunik | Violoncello
Grzegorz Stopa | Akkordeon

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Adagio und Rondo KV 617
Allegro und Andante KV 608
Adagio und Allegro KV 594
Andante KV 616
12 Variationen über
„Ah, vous dirais-je, Maman”
Adagio KV 356
Piotr Tabakiernik (*1986)
WAM-iationen
Total 65:51
CLCL 132 / 2018

 

„WAM-iationen. Mozart“ ist eine Anthologie aller Werke von Mozart für das Akkordeon – das es zu seiner Zeit jedoch noch gar nicht gab. Der junge Akkordeon-Virtuose Maciej Fraçkiewicz aus Warschau, der renommierte internationale Preise gewann, in Europa, den USA und Asien ein Rising Star ist und an der Musikhochschule Detmold unterrichtet, hat jene Stücke auf dieser CD versammelt, die der Klassiker für kleine mechanische Orgel und Glasharmonika schrieb. Diese Instrumente sind dem modernen Akkordeon klanglich und mechanisch sehr ähnlich, so dass keine Mozartsche Note für das Projekt transkribiert werden musste. Doch anders als die historischen Instrumente ermöglicht das Akkordeon einen lebendigen Klang und reiche Artikulation. Darüber hinaus präsentiert diese Programm-CD noch, neben dem von Akkordeonisten meistgespielten Mozart-Stück „Ah, vous dirai-je, Maman“, die Ersteinspielung der „WAM-iationen“, der Wolfgang Amadeus Mozart-Variationen von Piotr Tabakiernik (*1986), die Fraçkiewicz bei ihm in Auftrag gab. Darin klebt der polnische Komponist sein Thema aus Ausschnitten der KV 356, 594, 608, 616, 617, die sich auf dieser CD befinden, zusammen und variiert es so, als hätte Mozart es selbst geschrieben. Allerdings gibt er allem ein neues klangliches Gewand: „Mozart in einem Raumanzug“. Beim Adagio und Rondo KV 617 wird Fraçkiewicz von preisgekrönten polnischen Kollegen begleitet.

Hörprobe / CD Download

Maciej Fraçkiewicz (*1988 Białystok, Polen) studierte von 2007 bis 2012 an der Fryderyk Chopin Musikuniversität in Warschau bei Klaudiusz Baran und legte dort die Bachelor- und Masterprüfungen im Fach Akkordeon ab. Während eines Erasmus-Aufenthaltes 2011/12 an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona studierte er bei Iñaki Alberdi. Im Anschluss machte er sein Konzertexamen bei Grzegorz Stopa an der Hochschule für Musik in Detmold und absolvierte von 2016 bis 2018 den Exzellenzstudiengang Konzertexamen an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Mie Miki. Außerdem besuchte er Meisterkurse u.a. bei Paolo Pandolfo, Krystian Bezeidenhout, Teodoro Anzellotti, Stefan Hussong, Geir Draugsvoll und Julius Berger. Ab 2018 leitet er die internationale Akkordeonklasse an der Hochschule für Musik Detmold. Maciej Fraçkiewicz erspielte sich u.a. 1. Preise beim Arrasate Hiria Wettbewerb 2012 in Spanien und beim Akkordeonwettbewerb Carlo Civardi 2010 im italienischen Val Tidone. 2018 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn (mit Publikumspreis), 2017 den Folkwang Preis in Essen, 2015 den GWK-Förderpreis Musik im westfälischen Münster und 2008 den 2. Preis beim Int. Akkordeonwettbewerb in Klingenthal. In Polen erhielt er 2013 den „Paszport“-Kulturpreis des Magazins „Polityki“ und von der Polnischen Phonoakademie den Fryderyk Award, 2009 den Hauptpreis beim ISCM Musikwettbewerb des Jahrhunderts für junge Interpreten. Maciej Frackiewicz spielt ein Pigini Nova-Akkordeon.