Kateryna Titova | Klavier

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QUASI UNA FANTASIA

Kateryna Titova | Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Fantasie fis-Moll op. 28 „Sonate écossaise“
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate für Klavier Es-Dur op. 27 Nr. 1 „Sonata quasi una fantasia“
Sonate für Klavier cis-Moll op. 27 Nr. 2 „Sonata quasi una fantasia“ – „Mondscheinsonate“
Jan Václav Vorišek (1791–1825)
Sonata quasi una fantasia b-Moll op. 20
Alexander Nikolajewitsch Skrjabin (1871–1915)
Sonate für Klavier Nr. 2 gis-Moll op. 19 „Sonate-Fantaisie“
Total 69:55

Die CD ist ab Mitte April 2017 im Handel.

Unvergessliche Melodien, starke Gefühle, lebendigste Imagination, vereint mit großer musikalischer Tiefe: Mit ihrem Album „Quasi una fantasia“ möchte Kateryna Titova klassische Musik einem breiten Publikum nahebringen. Die Pianistin glaubt, dass die improvisatorische, aus dem freien Fantasieren am Instrument hervorgegangene Musik besonders gut zugänglich ist und dass sie das Interesse für komplexere musikalische Zusammenhänge wecken kann. Auch wenn die hier ausgewählten Sonaten aus dem Fantasieren hervorgegangen sind – Beethoven und Vořišek haben jeweils eine „Sonata quasi una fantasia“, Skrjabin eine „Sonate-Fantaisie“ und Mendelssohn eine „Fantasie“ geschrieben –, sind die Werke musikalisch vielschichtig, trotz ihrer Popularität und Eingängigkeit. Beethovens Opus 27 ist ein Paradebeispiel für äußerste kompositorische Finesse. Und Skrjabins spätromantische Sonate mit ihrer bildhaft-emotionalen und im wahrsten Sinne fantastischen Sprache lässt wohl niemanden kalt.

Hörprobe / CD Download

„Sie ist eine Revoluzzerin: technisch brillant, gegen den Strich gebürstet; kein Punk der Klassik, aber auch nicht ganz die feine Dame. Eine Künstlerin, die Geschichte mit den Händen erzählt“, schrieb der MDR anlässlich der Veröffentlichung der Debüt-CD Kateryna Titovas mit Werken von Rachmaninow (Sony Classical, 2009). Die junge Pianistin, die aus der Ukraine stammt, wurde bei zwanzig internationalen Klavierwettbewerben mit einem ersten oder zweiten Preis ausgezeichnet, z. B. 2002 beim Alicia de Larrocha-Wettbewerb Andorra, 2004 beim Int. Russian Music Piano Competition im kalifornischen San José, 2005 beim Int. Rubinstein Piano Competition in Dresden sowie 2008 beim James Mottram Int. Piano Competition in Manchester und 2013 beim Int. Piano Competition „Spanish Composers“ in Madrid.

Kateryna Titova begann mit fünf Jahren, Klavier zu spielen. Sie besuchte in der Ukraine die Kharkov Special Music School, bevor sie ihr Studium an der Tschaikowsky Central Music School in Moskau aufnahm. Ab 2001 setzte sie es in Deutschland fort, zuerst an der Musikhochschule Münster bei Prof. Michael Keller, dann bei Prof. Arkadi Zenzipér an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Am Royal Northern College of Music in Manchester hat sie bei Norma Fisher das International Artist Diploma erworben und an der Imola Piano Academy in Italien bei Prof. Boris Petrushansky studiert. Großen Einfluss auf ihre künstlerische Ausbildung hatte Igor Blagodatov, ein Schüler Jacob Milsteins und einer der führenden Pianisten in der Tradition der russischen Klavierschule.

Als Solistin und Kammermusikerin trat Kateryna Titova in ganz Europa, Russland, der Ukraine und in den USA auf, mit Orchestern wie dem Netherlands Symphony Orchestra, dem Moscow Symphony Orchestra, dem Wiener Kammerorchester, der Philharmonie der Nationen oder den Prager Philharmonikern unter der Leitung von Maxim Vengerov. Konzerte brachten sie u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zum Kissinger Sommer und zum Int. Music Festival im portugiesischen Viana do Castello, in die Semperoper Dresden und die Laeiszhalle Hamburg, ins Konzerthaus Wien, die Lesinsky Hall Zagreb und die Bridgewater Hall in Manchester. Beim Label GENUIN hat sie eine Kammermusik-CD mit dem Oboisten Ramon Ortega Quéro eingespielt. Kateryna Titova war Stipendiatin der Vladimir Spivakov Stiftung Moskau, der Oskar und Vera Ritter Stiftung, der Lutz-E. Adolf Stiftung und der GWK, deren Förderpreis sie 2002 erhielt, sie wurde zudem von Rotary International gefördert und 2016/17 von der Funk Stiftung unterstützt.